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Pärchen

Genchip

Gesund durch die Wechseljahre

Die Östrogenproduktion in den Wechseljahren nimmt rapide ab und als Folge können die typischen Symptome auftreten: Hitzewallungen, plötzliche  Schweißausbrüche, Herzstolpern, Reizbarkeit, Gewichtszunahme, Depressionen.

Die betroffenen Frauen bekommen dann in der Regel Wecheljahrshormone verordnet, meistens nachdem der Arzt den Hormonspiegel kontrolliert hat. Die Spiegel im Blutserum sind aber nicht unbedingt identisch mit denen im Gewebe und sagen wenig aus über die Hormon-Produktion des Körpers, die Gewebsbelastung durch Hormone sowie deren Abbau. Folge: Zumeist wurden und werden wenig gezielt und oft viel zu hohe Hormondosen verordnet.

Nicht die Hormone, sondern deren ungenaue Dosierung sind für viele Probleme verantwortlich.

Das hat sich jetzt grundlegend geändert.

Neu: Der Genchip

Seit der Dechiffrierung des genetischen Codes lassen sich nun aus einer Blutprobe kleine Veränderungen in unserem Genom – sog. Polymorphismen – erkennen. Und das erlaubt exakte Aussagen über die lebenslange Produktion und die Gewebsbelastung durch Hormone im Körper der Patientin.

Jetzt kann man dank Gentchip Hormongaben ganz individuell anpassen, zu hohe Hormondosierungen vermeiden und muss Gesundheitsrisiken nicht fürchten.

 

Dr. Dorothee Tigges, Leitende Ärztin im Futuremed-Ästhetik-Center am Gendarmenmarkt in Berlin:

„Der Gentest verrät ob und wie der Körper  Wechseljahrshormone oder Antibabypille verträgt, ja sogar ob es im Fall einer Schwangerschaft Probleme geben kann.“

Aber der Gentest kann noch viel mehr: Er erkennt genetisch bedingte Risikoerhöhungen für bestimmte Erkrankungen: zum Beispiel eine erblich bedinge Disposition für Thrombose oder Herzinfarkt, Osteoporose oder Brustkrebs.

Und der Genchip verzeichnet auch, wie gut die Entgiftungs-Enzyme Ihres Körpers arbeiten. Ob sie Nikotin, Alkohol, Medikamente, Strahlen, Umweltgifte usw. gut abbauen oder ob sie möglicherweise Tumorbildungen zulassen,

     

    Dr. Tigges:
     „Wenn man seine Schwachstellen kennt, kann man  dagegen ansteuern durch Lebensweise oder Präventiv-Therapien. Und vor allem alles unterlassen, was das Risiko noch steigert.

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