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Cellulitetherapie
Cellulite: Ein typisches weibliches Problem ist die Dellenbildung an Po und Oberschenkel. Schuld ist die Architektur des weiblichen Unterhautbindegewebes:
Bei der Cellulite zeichnen sich die senkrecht stehenden, straffen Bindegewebssepten, die das Fettgewebe unterteilen, an der Oberfläche der Haut als Hügel und Dellen ab – Matratzenphänomen genannt.
Bei Männern dagegen ist dieses Bindegewebe so gut vernetzt, dass Dellen nicht oder nur selten auftreten. Deshalb ist die lokale, hormonelle Therapie mit Androgenen, den männlichen Hormonen, so erfolgreich: Sind vermehrt Androgene vorhanden, wird das weibliche Bindegewebe durch kreuzvernetzte Fasern verbunden und das Matratzenphänomen taucht nicht auf.
Endermologie ist eine in Frankreich entwickelte Saug-Pump-Massagetechnik gegen Cellulite, bei der erstaunliche Ergebnisse erzielt werden. Weitere Informationen zu diesem Thema enthalten Sie unter: Endermologie
Mesotherapie:
Zusätzlich zur Endermologie ist bei ausgeprägter Cellulite die Mesotherapie empfehlenswert. Mit feinsten Injektionsnadeln wird (wie bei der Fett – weg – Spritze) Phosphatidylcholin (Lipostabil) in kleinsten Mengen in die obere Fettgewebsschicht eingebracht, um dort direkt zu ihrem Wirkort zu gelangen. Flächige Behandlung und punktgenaue Injektionen sind möglich.
Behandlungsablauf: Nach den Injektionen kann zur maximalen Wirkstoffsteigerung eine Endermologiebehandlung durchgeführt werden.
Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Ausprägung.
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